Gastgeberin · Kinderbegleiterin
Senden Sie diesem Kandidaten direkt ein Jobangebot
Meine Arbeit begründet sich in meiner zutiefst respektvollen, durch und durch wohlwollenden und sehr anteilnehmenden Grundhaltung gegenüber allen Bewohner:innen dieser Erde ungeachtet derer Attribute jeglicher Art.
Mein Wunsch und Anliegen sind es, in meinem beruflichen Alltag mit möglichst vielen meiner Mitmenschen unterschiedlicher Herkunft und Ausrichtung in Kontakt zu kommen und diese in positiver Art und Weise zu berühren; ein schönes Gefühl, eine freundliche Geste, eine kleine Aufmerksamkeit oder ein ermunterndes Wort weiterzugeben und damit die Welt wieder menschlicher, persönlicher und liebevoller zu gestalten.
Gleichzeitig werde ich selbst in dieser Begegnung tief beschenkt und bereichert, denn alles, was ich dabei lerne, und erfahre, und erspüre, bringt mich näher zu mir selbst, die ich Mensch bin.
· · · · · · · · · · · · · · ·
Mit einem Bachelor in Ethnologie und Geschichte im Gepäck habe ich mich zunächst der Hotellerie zugewendet, wo es mich besonders in die Wohlfühllandschaften der Thermalbäder und Spas und deren ruhige, intime und harmonische Atmosphäre gezogen hat.
Vielleicht ist es auch das Wasser.
Die Klarheit und Ruhe des Wassers bringt so eine gewisse Tiefe mit sich, die ein Treffen unter alten Freunden zu etwas ganz Besonderem macht.
Und sind wir das nicht alle, wir Menschen, ungeachtet aller Rollen, die wir tagtäglich spielen, wenn wir arbeiten, oder frei haben?
· · · · · · · · · · · · · · ·
Als Mutter eines bald zweijährigen, unverschämt eigenwilligen und gleichzeitig unverschämt süssen Jungen befinde ich mich derzeit in einer Phase der beruflichen Neukalibrierung.
Ich möchte meinen Fokus zunehmend auf die Kleinsten unserer Gesellschaft legen und damit in ein Arbeitsfeld hineinwachsen, wo die Beziehung und die Entfaltung des vollen Potenzials eines jungen Menschen im Vordergrund steht und nicht letztlich die administrative Abwicklung eines Geschäftes.
Als Klassenassistentin bin ich im Schulhaus die rechte Hand bei allerlei Engpässen.
Besonders reizt und ruft mich hierbei die Unterstützung einzelner andersartiger Kinder, die Mühe haben, sich in die Klasse zu integrieren und den Anschluss an dieselbe aufrecht zu erhalten.
Ich habe grosses Mitgefühl mit allen, die sich in einer noch immer von Krieg, Hunger, Armut und allerlei Ungerechtigkeit geplagten Welt wütend, traurig oder im Stich gelassen fühlen.
Und ja, diese Welt schlägt sich auch in unseren Schulzimmern nieder; sie schlägt sich überall nieder.
Und ich finde, es ist allerhöchste Zeit, dass wir sie zum Guten verändern.